Branchenlösungen für die Oberflächenreinigung

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Trockeneis in VerpackungMit Kohlendioxid und Druckluft lassen sich industrielle Oberflächen, die sonst mit Sand oder chemisch gereinigt würden, besonders materialschonend säubern, ohne ein Strahlgut entsorgen zu müssen. Als Strahlmittel dient zu Trockeneis-Pellets zusammengepreßter CO2-Schnee, der von Druckluft beschleunigt auf die Oberfläche mit erheblichen Minustemperaturen aufprallt und dort einen reinigenden Temperaturschock auslöst. Dabei bleibt das Grundmaterial unbeschädigt und weder Wasser noch Chemikalien sind zu entsorgen.

Das CO2-Strahlverfahren wirkt über den thermischen wie auch über den mechanischen Effekt. Die "CO2-Anlage" arbeitet mit flüssigem CO2, das aus einem Standardbehälter bei 20 bar und -20 Grad Celsius entnommen wird. Im sogennannten "Pelletizer" wird daraus durch Expansion minus 78 °C kalter Trockeneis-Schnee, der je nach Anwendung dann zu Pellets von 0,8 bis 3,2 mm Durchmesser gepresst wird. Die Pellets fallen in einen Speicher und werden in einen Trockenluftstrom eingespeist, der sie mit bis zu 3 bar in eine Strahlpistole fördert. Hier werden die Pellets durch ein Venturi-System beschleunigt, wobei Druckluft als treibende Kraft dient.

Sie lässt das Granulat mit Schallgeschwindigkeit auf die zu reinigende Oberflächen prallen: Unterstützt wird dieser Vorgang durch einen Temperaturschock, den die Pellets auf der Oberfläche verursachen: Er versprödet die Beschichtung und erleichtert den Abtrag.

Bei der Reinigung geht das ursprünglich feste CO2 in Gas über. Farben, Fette, Schmier- und Klebstoffe sowie ähnliche Rückstände können mit dem CO2-Verfahren leicht von Metall, Legierungen, Kunststoffen, Glas oder Beton entfernt werden.

So einfach das Prinzip auch ist, vieles hängt von der richtigen Dosierung der Trockeneis-Pellets und dem Druck des Luftstroms ab. Das CO2-Verfahren spielt insbesondere dort seine Vorteile aus, wo Rückstände minimiert werden müssen, die aufwendig zu entsorgen sind, wo langwierig manuelle Arbeit ersetzt werden soll, wo Oberflächen auf gar keinen Fall beschädigt werden dürfen und wo vor Ort ohne kostspielige Ein- und Ausbauzeiten von Maschinenteilen vermieden werden sollen.

Das Verfahren kann auch an den empfindlichsten Teilen eingesetzt werden. Einsatzgebiete sind besonders die Automobil-, Elektronik-, Glas-, Kunststoff- und Kautschukindustrie.

Mit dem CARBOblaster hat CARBO ein ultrakompaktes Strahlgerät entwickelt, das sich mobil und vielfältig einsetzen lässt und mit fertig gelieferten Pellets betrieben wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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