Anschaffungskosten und CO2-Versorgung für die CARVEX Druckentwesung

Bei den Anlagen, die für die CARVEX-Druckentwesung benötigt werden, ist ein pauschaler Anschaffungspreis nicht nennbar. Jede Anlage ist genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden abgestimmt. Die Kosten werden in der Regel stark durch die Druckkammern beeinflusst. Wir beraten Sie gerne, um für Ihre Anforderungen die richtige und zeitgleich preisgünstigste Lösung zu finden.

Anschaffungskosten für die Druckkammern

Den größten Einfluss auf die Anlagenkosten hat der Kammerdurchmesser. Daher ist darauf zu achten, dass der Durchmesser der Kammer auf das unbedingt nötige Maß reduziert wird. Auch der Auslegungsdruck der Kammer beeinflusst den Anschaffungspreis deutlich. Wegen der Flexibilität und der Betriebssicherheit empfehlen wir generell Auslegungsdrücke von 32 bar.

Die Länge der Anlage hat den geringsten Einfluss auf die Anschaffungskosten. Daher sollten die Anlagen lieber länger ausgelegt werden, um bei geringeren Betriebsdrücken über längere Entwesungszeiten CO2-sparend zu entwesen.

Die CO2-Versorgung für die Druckentwesung

Bei geringeren CO2-Verbräuchen wird die sogenannte CO2-Mitteldrucktechnik eingesetzt. Hier kommen CO2-Tanks zum Einsatz, die für einen Arbeitsdruck von 80 bar ausgelegt sind. Die Behälter sind nicht isoliert. Der gewünschte CO2-Druck wird durch Aufheizung mit innen- und außenliegenden Heizungen erreicht. Nach der Befüllung des Behälters, die bei etwa 15 bar erfolgt, kann bis zur Erreichung des nötigen CO2-Drucks keine CO2-Entnahme erfolgen. Eingesetzt werden CO2-Tanks mit einem Inhalt von 5.000, 10.000 oder 20.000 kg. Sie werden sowohl in liegender, als auch in stehender Ausfertigung angeboten. Ein an der Entwesungskammer angebauter Gaserwärmer heizt die Kohlensäure auf die benötigte Temperatur auf.

Bei hohen Verbräuchen kommt die CO2-Niederdrucktechnik zum Einsatz. Hier wird die Kohlensäure bei Drücken von max. 20 bar gelagert. Aus diesen Tanks, die es sowohl in stehender, als auch in liegender Ausführung gibt, wird die Kohlensäure flüssig entnommen und je nach Druckbereich über Kolben- oder Kreiselpumpen auf den gewünschten Arbeitsdruck gebracht. Das flüssig verdichtete CO2 wird dann in speziell für die CARVEX-Technologie ausgelegten Verdampfern in den gasförmigen Zustand übergeführt und auf die gewünschte Gastemperatur erwärmt. Hier werden hauptsächlich Wasserbadverdampfer eingesetzt, die mit Dampf, Heißwasser oder elektrischer Energie betrieben werden.